Die Definition einer Vision geschieht durch einen ”Leitstern”, einem Manager, der Weg und Richtung eines erfolgreichen Unternehmen vorgibt – in guten und in schlechten Zeiten, bei Rückenwind und Gegenwind. Wenn das Unternehmen seiner Vision in guten Zeiten folgt, so ist es jederzeit einen Schritt voraus. Und wenn es gilt, sich Herausforderungen zu stellen, ist das visionäre Unternehmen gut gerüstet, weil die richtige Richtung und der richtige Kurs bereits gesetzt sind.
Trotzdem kann nur allzu oft beobachtet werden, dass viele Unternehmen weder über Vision und Unternehmenswerte verfügen, und dass einige einzelne Missionen lediglich den einzelnen Führungskräften und deren Teams angepasst wurden.
Und dann gibt es Unternehmen, die Vision, Unternehmenswerte und Mission definiert haben – die dann für alle Mitarbeiter „ausgegossen“ werden – alle werden über einen Kamm geschoren. Man hört dann oft: „Vision, Mission und Werte – so was gibt es halt und so was hat man halt“. Und genau hier springt dann die Kette aus dem Kranz. In diesen Fällen wird die Vision nicht gelebt, und somit entgehen dem Unternehmen die positiven Effekte einer im Unternehmen integrierten Vision. Die Mission ist oft generell formuliert und nicht an das Unternehmen angepasst. Der einzelne Abteilungsleiter fühlt sich wie eine Ameise in einem Ameisenhaufen – und nicht wie eine wichtige Schlüsselperson mit einem ganz klaren Ziel im und für das Unternehmen. Ein Ziel, dass auch mit den eigenen Wertvorstellungen und Stärken der Führungskraft harmoniert.
All dies führt unweigerlich zu niedriger Effektivität, fehlender Arbeitsmoral und zu „unpersönlicher Arbeitskraft“. Was wiederum dazu führt, dass es immer schwieriger wird, Mitarbeiter zu halten.
Ja – Arbeit soll persönlich sein und dem einzelnen Mitarbeiter einen Sinn geben!








